Hundepools und Hundeplanschbecken

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Welpen und Hundepool

Gerade Welpen finden einen Hundepool natürlich toll. Hier haben sie viel Spaß drin und können sich auch mal so richtig austoben. Allerdings sollte man es nicht übertreiben. Meist gilt bei Welpen die Faustregel pro Lebensmonat fünf Minuten Spielen (und das gerade bei Welpen größerer Hunderassen) über den Tag verteilt, reicht völlig aus. Ist der Welpe also sechs Monate alt, sollte die Spielzeit auf ca. eine halbe Stunde am Tag beschränkt bleiben. Dazu kommt schließlich noch das Ausgehen und das reicht den meisten kleinen Rackern dann auch durchaus aus. Hat man einen Hundepool und tobt da mit dem kleinen viel rum, sollte man es beim Ausgehen dann auch etwas ruhiger angehen lassen. Schließlich will man auch bei schönstem Wetter nicht nur mit dem Welpen Spaß haben und herum tollen, die kleinen sollen ja meist auch noch etwas lernen und auch das ist durchaus anstrengende Beschäftigung.
Sollte ein Welpe nicht vor Begeisterung in das Planschbecken stürmen, dann hilft nur ein wenig Geduld. Mit seinem Lieblingsspielzeug oder einem kleinen Leckerchen lassen sich aber die meisten überzeugen, es doch mal zu versuchen.
Den Hund einfach zu packen und ihm seine erste Erfahrung mit Wasser aufzuzwingen sollte man aber lassen, nicht dass der Vierbeiner in seinem späteren Leben dann allem, was naß aussieht bzw. mit Wasser zu tun haben könnte aus dem Weg geht.

Welpen und ihre Zähne

Welpen haben vor ihrem Zahnwechsel durchaus sehr spitze Milchzähne. Diese sind einfach nicht mit den später kommenden normalen Zähne von Hunden zu vergleichen. Jeder Hundehalter, der beim Spielen solche Welpenzähne schon einmal abbekommen hat, weiß das. Dazu wollen die Welpen ihre Zähnchen auch immer wieder ausprobieren, ständig wird an Dingen genagt und dabei wird auch gerne Besitz von Herrchen oder Frauchen genommen. Bevorzugte Ziele sind natürlich Schuhe aber auch Möbel und eben, wenn einer zur Verfügung steht, der Hundepool. Hier bietet sich eine Bademöglichkeit aus Hartplastik an, die etwas länger den spitzen Zähnen stand hält, so wie die Wassermuschel.

Natürlich wird man versuchen dem Welpen beizeiten das Anknabbern von nicht hundetauglichen Gegenständen abzugewöhnen (oder von Dingen, die zwar nicht gefährlich für den kleinen Hund oder später größeren Hund wären, an denen man selbst aber eben hängt). Und mit der Zeit wird dieses Verhalten auch besser und besser und verschwindet meist völlig, ohne großen Aufwand, wenn aus den Milchzähnen richtige Zähne nachgewachsen sind und das Knabberbedürfnis während des Zahnens nicht mehr vorhanden ist.

Welpen im Planschbecken und Pool nicht alleine lassen

Hat man einen Hundeplanschbecken für den Welpen angeschafft, sollte man also immer bedenken, dass sich die Angaben besonders stabil und Krallenresistent eher auf ausgewachsene Hunde bezieht und eben nicht auf spitze junge Zähne. Seinen Hund sollte man eh nicht unbeaufsichtigt im Pool tollen lassen, auch nicht wenn er schwimmen kann. Bei Welpen gilt das in besonderem Maße, zum einen natürlich wegen ihrer Sicherheit, aber eben auch, um das Planschbecken länger halten zu lassen. Denn wenn der Welpe alleine im Pool ist (oder am Pool), dann ist ihm ohne Herrchen oder Frauchen vielleicht langweilig und was macht ein gelangweilter Hund? Er sucht sich selbst Beschäftigung und bei einem Welpen steht wohl als erste große Idee im kleinen Kopf: Ich suche mir etwas zu knabbern :-)

Und neben der welpenhaften Zerstörungsfreude und den Gefahren des Wassers lauern ja noch mehr Gefahren im Garten. So können auch Insekten ins Wasser gelangen und ein Welpe wird eine abgestürzte Biene oder Wespe weniger vor dem Ertrinken retten wollen, sondern wohl eher versuchen sie zu verschlucken. Und das kann böse Folgen haben. Besser also, man lässt seinen Welpen (aber auch ältere Hunde) nicht alleine beim Spielen, sondern hat immer ein wachsames Auge auf die Situation.

Siehe auch: Hundeplanschbecken für kleine Hunde

Hundepools für den heimischen Garten



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